Marsch des Lebens Wolfsburg



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Erinnern

Aufarbeitung der Vergangenheit, Holocaustüberlebenden eine Stimme geben.

Versöhnen

Heilung und Wiederherstellung zwischen den Nachkommen der Täter- und Opfergeneration.

Ein Zeichen setzen

 für Israel und gegen den modernen Antisemitismus.

 



Mittwoch 8.Mai 2019

 

Start mit Kundgebung: 15:00 Uhr Park am Hohenstein (Hohensteinstr./Ecke Haydnring)

 

Marschrute:  Hohensteinpark  - Heinrich-Heine-Straße

 

Zwischenstopp Hollerplatz

Porschestraße - Bahnhof

 

Schlusskundgebung: ca. 16:30 - 17:00 Bahnhofsvorplatz

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Marsch des Lebens Wolfsburg
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Mit dem Flyer kann zur weiteren Teilnahme eingeladen werden.
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                              Die Werte



  • Wir erklären, dass wir als Nation gemäß Genesis Kapitel 12 Vers 3 dazu bestimmt sind, ein Segen für Israel zu sein!
  • Wir erklären, dass wir das Andenken an den Holocaust und die Stimme der Überlebenden ehren und mit ihnen in der Erinnerung an das schreckliche Geschehen des Holocaust zusammenstehen.
  • Wir erklären ebenso, dass wir in einer Zeit des wieder auflebenden Antisemitismus nicht erlauben, dass sich die schweigende Gleichgültigkeit der Vergangenheit wieder ausbreiten darf.
  • Wir stehen mit dem Marsch des Lebens mit denen zusammen, die gelitten haben oder die immer noch an den Folgen des Holocaust leiden.
  • Wir geben ihnen eine öffentliche Stimme, um mit ihnen gemeinsam die "Decke des Schweigens" über unseren Städten zu zerbrechen.
  • Der Geist der Versöhnung drückt sich im Marsch des Lebens  auch in der engen Zusammenarbeit mit jüdischen Gemeinden und unterschiedlichsten christlichen Kirchen, Gemeinden und Denominationen aus.
  • Der Marsch des Lebens ist kein Podium für politische Forderungen, keine Protestveranstaltung und keine Plattform für Evangelisation, sondern eine Gedenk- und Gebetsbewegung.

Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite:    MarschDesLebens.org


 

„Die Initiative Marsch des Lebens ist wertvoll und wichtig. Aus einer bescheidenen Gebetsaktion ist längst eine internationale Bewegung geworden, die Zeitzeugen und Nachgeborene einschließt. Ich hoffe, dass sich viele Menschen von dieser Idee bewegen lassen.“

 

Norbert Lammert, ehmaliger deutscher Bundestagspräsident


Hintergrund:

Unsere Gruppe vom Gebetshaus Wolfsburg ist vor 2 Jahren mit der weltweiten Marsch des Lebens Bewegung durch das Buch des Gründers Jobst Bittner: „Die Decke des Schweigens“ in Berührung gekommen.

Darin beschreibt er wie die unausgesprochen Altlasten der Nazivergangenheit in der persönlichen Familiengeschichte, aber auch in Städten, viel blockieren können und wie sie in Tübingen durch Anschauen, stellvertretende Buße und Wege der Versöhnung viel persönliche Heilung, Gemeindewachstum und Offenheit in der Stadt erlebt haben.

Die Idee der Lebensmärsche ist als Gegensignal zu den Todesmärschen entstanden, wo kurz vor der Kapitulation am Ende des 2. Weltkriegs die KZs geräumt, und die Häftlinge auf die Straße getrieben und durch Gewaltmärsche bewusst zu Tode kommen sollten.

Aus einzelnen Märschen in der Umgebung von Tübingen, wo der Gründer Jobst Bittner mit seiner TOS Gemeinde anfing, ist mittlerweile eine weltweite Bewegung geworden.

Letztes Jahr haben wir  beim Marsch der Nationen mit 6000 Menschen durch Jerusalem teilgenommen.

Gerade Wolfsburg mit seiner NS-Gründungsgeschichte braucht so einen Marsch des Erinnerns.

Die Gründung der Stadt und dem was heute das VW Werk ist geht auf Adolf Hitler persönlich zurück. Vieles hier wurde mit der Arbeitskraft von Zwangsarbeitern gebaut, deren Leiden und Tod billigend in Kauf genommen wurde.

Eines dieser Barackenlager stand am Laagberg/Hohenstein unterhalb der Kreuzkirche. Oben auf der Kuppe des Hohensteins war die SS stationiert.

Im Bereich des Bahnhofs war ein Strafgefangenenlager.

Deshalb wird der Marsch vom Hohensteinpark über die Heinrich-Heine-Straße zur Porschestraße gehen und am Bahnhof enden.

Es sind 3 Kundgebungen geplant:

- Hohensteinpark

-Porschestrasse Hollerplatz

- Bahnhofsvorplatz

Weitere Mitwirkende:

Stadtmission Wolfsburg

Jüdisch Orthodoxen Gemeinde Wolfsburg

Betroffene Einzelpersonen

Interssierte

weiter sind angefragt

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